March und Donau führen allmählich immer weniger Wasser, gleichzeitig tiefen sich die Flüsse ein. Der Grundwasserstand fällt, und die Auen trocknen aus. Die Folgen für die Natur sind zum Teil gravierend. Das kommt nicht nur durch den Klimawandel: Auch die Regulierung der Flüsse im 19. und 20. Jahrhundert und die Errichtung von Wasserkraftwerken spielen eine wichtige Rolle. Was genau sind die Ursachen, was sind die Folgen, und was können wir tun?
Jurrien Westerhof studierte Kulturtechnik und Wasserwirtschaft an der niederländischen Agraruniversität in Wageningen. Nach einem Praktikumsaufenthalt an der Boku in Wien entschied er sich, nach Österreich zu ziehen und lebt jetzt in Niederösterreich. Lange Zeit arbeitete er in der Klima- und Energiepolitik, zuerst als Kampagnenleiter bei Greenpeace und danach als Geschäftsführer vom Dachverband Erneuerbare Energie Österreich. Seit 2017 leitet er die WWF-Arbeit in den Donau-March-Thaya-Auen.
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